08.09.2014
Umwelttechnik

Sickerwasserbehandlung für Sondermülldeponie in Bulgarien mit STRABAG

STRABAG, mit über 74.000 Mitarbeitern und rund 14 Mrd. Euro Umsatz pro Jahr, eines der größten Bauunternehmen Europas, wurde mit dem Bau einer Sondermülldeponie beauftragt und setzt für die Behandlung des extrem schadstoffhaltigen Sickerwassers auf das Know-how von WEHRLE.

WEHRLE sieht dem neuen Projekt mit Spannung entgegen: „Das Sickerwasser einer Sondermülldeponie ist in der Behandlung eine besonders interessante Herausforderung, da es eine hohe Konzentrationen an Schwermetallen wie z. B. Mangan, Cadmium, Cobalt aufweist. Dieses Projekt ist unsere zweite Referenz aus dem Bereich Sondermülldeponie und wir freuen uns, zusammen mit einem so erfahrenen Bauunternehmer wie STRABAG diesen Auftrag umsetzen zu dürfen", sagt Simon Götz, Projektleiter bei WEHRLE.

Das Konzept für die Sickerwasserreinigung, besteht aus einer 2-stufigen Umkehrosmose, die bei Bedarf um eine dritte Stufe erweitert werden kann. Die Anlage wird als schlüsselfertige Containeranlage geliefert und kann damit einfach und zügig installiert werden. Standort der neuen Deponie ist Pernik, eine Stadt im Westen Bulgariens, etwa 30 km südwestlich von der Hauptstadt Sofia. Die erwarteten 50 m³/d werden dabei auf Direkteinleitungsniveau behandelt und in einen Fluss eingeleitet. Den Anlagenbetrieb wird der Endkunde übernehmen.

Mit Gewinnung dieses Projektes setzte WEHRLE sich gegen mehrere Mitbewerber durch und schafft sich hiermit nicht nur eine weitere Referenz in einer besonders anspruchsvollen Applikation, sondern zugleich auch die erste Anlage in Bulgarien und für das namhafte Unternehmen STRABAG. Letzteres sollte hierbei nicht unerwähnt bleiben, da bei solchen Großkonzernen die Erwartungen und Bedingungen sehr hoch sind und somit die Verhandlungen ausgesprochen intensiv waren.

Autoren: Elina Golami, Robert Körner