20.03.2018
WEHRLE Gruppe

Öffentliche Veranstaltung - Was macht unser WEHRLE-WERK?

„Was macht unser WEHRLE-WERK eigentlich?“ war das Thema zu dem der CDU Stadtverband Emmendingen am Montagabend, den 19. März 2018 eingeladen hatte. Die öffentliche Veranstaltung fand in der alten Kantine des WEHRLE-WERKs statt, die demnächst zugunsten des Neuen Marktes abgerissen wird. „Industrielles Arbeiten in der Stadt und dezentrale Lösungen für die Energie- und Umwelttechnik“ war die Antwort, die Vertreter der WEHRLE-WERK AG auf diese Frage gaben.

Nach Eröffnung der Veranstaltung, durch den CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Joachim Saar, begrüßte der neue Hausherr und Vorstand der WEHRLE-WERK AG Heiner Steinberg die anwesenden Gäste. Steinberg betonte die selbstverständliche Verbundenheit von WEHRLE mit der Stadt Emmendingen. Neben dem lokalen sozialen und kulturellen Engagement von WEHRLE ist für Steinberg insbesondere der fortlaufende Austausch mit den Emmendingerinnen und Emmendningern Ausdruck dieser Verbundenheit. Robert Körner und Johannes Buß von WEHRLE führten durch das Programm. Nach einem Rückblick ins Gründungsjahr 1860 in Emmendingen und der Entwicklung, die das Werk in den 158 Jahren seither genommen hatte, wurden die drei Geschäftsbereiche Energietechnik, Umwelttechnik und Fertigung vorgestellt.

Mit Engagement in 40 Ländern auf fünf Kontinenten sehen sich die Verantwortlichen bei WEHRLE in wachsenden Marktsegmenten für die Zukunft gut gerüstet. Zunehmende Wasserknappheit, steigende Energiepreise und Ressourcenknappheit sind die globalen Probleme, für die WEHRLE technisch führende Lösungen anbietet. Dabei geht der klare Trend weg von Großanlagen und hin zu kleinen, dezentralen Anlagen, die genau im Fokus von WEHRLE liegen.

Mit den WEHRLE-Lösungen können zum Beispiel Fabriken ihre Abfälle in Biogas oder über eine thermische Verwertung in elektrische Energie und Wärme umwandeln, ersparen damit kilometerlange Abtransporte von Abfällen und produzieren Energie genau an dem Ort, an dem sie auch gebraucht wird. Hochleistungs-Abwasserbehandlungsanlagen von WEHRLE sorgen weltweit dafür, dass stark verschmutzte Abwässer zuverlässig gereinigt werden und nicht mehr in die Umwelt gelangen, sondern bei Wunsch wiederverwendet werden können. Kunden sind Größen wie L’Oréal, Unilever und Novartis, um nur einige der bekanntesten zu nennen.

Der Abend wurde abgerundet durch eine angeregte Gesprächsrunde über die Bedeutung des Unternehmens in der Stadt und der Region mit 150 Arbeitsplätzen am Standort und internationalem Publikumsverkehr. WEHRLE hat Anlagen zur Abwasser- und Abfallbehandlung auch in der Region gebaut von denen letztendlich auch die Bürger der Stadt profitieren. So trägt Technologie von WEHRLE bei der Deponie Eichelbuck in Freiburg oder in der Abfallbehandlungsanlage am Kahlenberg in Ringsheim zu einem zuverlässigen Betrieb bei.