06.06.2019
Umwelttechnik

Behandlung von kombinierten Abwässern in neuem Abfallzentrum

RIKO, ein bedeutender slowenischer Generalunternehmer und langjähriger Partner von WEHRLE, wurde mit dem Bau eines neu zu errichtenden Abfallzentrums in Zadar, Kroatien, beauftragt. Der Deponiebetreiber, das “Waste Management Centre (WMC) Biljane Donje“ rechnet mit etwa 88.000 t gemischten Abfällen pro Jahr, die in einer mechanisch-biologischen Abfallanlage (MBA) behandelt und vor Ort deponiert werden. Für die kombinierte Behandlung der anfallenden Abwässer vertraut RIKO dem Knowhow von WEHRLE.

Die Abwasserbehandlungsanlage ist auf einen mittleren Tagesdurchsatz von 30 m³/d ausgelegt – kann kurzfristig jedoch bis zu 50 m³/d behandeln – und besteht aus einem Hochleistungs-Membran-Bioreaktor (MBR) aus der BIOMEMBRAT®-Familie von WEHRLE. Die gemeinsame Behandlung des in der MBA anfallenden Abwassers mit dem Sickerwasser aus der benachbarten neuen Deponie führt zu verfahrenstechnisch synergetischen Effekten, welche dem Kunden in Form von geringeren Betriebskosten zugutekommen.

Das Konzept in Form einer sehr kompakten, schlüsselfertigen Containeranlage gewährleistet eine schnelle Lieferung, zügige Installation und unproblematische Inbetriebsetzung. WEHRLE wird die Anlage planen, bauen, liefern und vor Ort in Betrieb nehmen. Den Anlagenbetrieb übernimmt der Endkunde. WEHRLE wird dazu wie weltweit gewohnt mit Serviceunterstützung und enger Kundenbetreuung zur Seite stehen.

Die aktuell besonders in Südosteuropa zunehmende Realisation von modernen Abfallwirtschaftszentren erfordert im Bereich der Behandlung der anfallenden hochbelasteten Flüssigkeiten robuste, flexible und wirtschaftliche vertretbare Lösungen bei gleichzeitiger Einhaltung der europäischen Umweltstandards – ohne Zweifel eine herausfordernde Aufgabe. WEHRLE verfügt hierzu über geeignete Technologien und Erfahrungen – vergleichbare Anlagen laufen bereits seit Jahren nachweislich zuverlässig in Ländern wie Spanien, Polen und Slowenien. Dieses Projekt ist die zweite Referenz in Kroatien, und das dritte gemeinsames Projekt mit dem slowenischen Partner RIKO.