Behandlung von Industrieabwasser

WEHRLE Hochleistungs-Bioreaktoren zeichnen sich durch besonders hohe Prozessstabilität und Zuverlässigkeit aus – gerade auch bei stark variierenden Abwasserströmen und -zusammensetzungen, wie häufig bei Industrieabwasser anzutreffen. Durch schlanke, hohe Reaktoren wird die benötigte Fläche gering gehalten und die Belüftung energetisch optimiert. WEHRLE-Anlagen sind keine konventionellen Kläranlagen für Industrieabwasser – sie sind geruchslos und können problemlos auch in direkter Nachbarschaft zu bewohnten Gebieten oder Arbeitsplätzen integriert werden.

Aufgrund der breiten Technologiepalette ist WEHRLE in der Lage, durch intelligente Verlinkung verschiedener Prozessschritte die optimale Gesamtanlage zu realisieren.

Gerade für Anwendungen in der Industrie sind auch Faktoren jenseits der eingesetzten Technik für eine gute Industrieabwasserbehandlung wichtig:

  • zuverlässige Leistung über weite Bereiche möglicher Mengen- und Frachtschwankungen des Industrieabwassers (z.B. durch saisonale Produktion oder Umstellungen von Produktlinien)
     
  • sicherer Betrieb auch unter kritischen klimatischen Verhältnissen
     
  • modularer Aufbau für unkomplizierte Wartung und kostengünstige Erweiterbarkeit
     
  • einfachste, weitgehend automatisierte Bedienung, um den Betreuungsaufwand gering zu halten oder ein leichtes Outsourcen des Anlagenbetriebs zu ermöglichen.

Industrieabwasser Definition: Was ist es und wie entsteht es?

Industrieabwasser ist ein Abwasser, welches aus verschiedensten Prozessen der Produktion sowie Verarbeitung entsteht. Industrieabwasser kann sich je nach Industriezweig aus verschiedenen Komponenten zusammensetzen. Neben organischen Verbindungen wie z.B. Ölen, Fetten, Alkoholen, Aromastoffen, setzen sich auch andere Stoffe wie Schwermetalle, Säuren, Alkalien mit dem Wasser in Verbindung. Dieses Abwasser muss, bevor es in öffentliche Kläranlagen oder in die Natur gelangt bzw. für andere betriebsinterne Zwecke genutzt werden kann, vorbehandelt werden.

So funktioniert die Aufbereitung und Entsorgung von Industrieabwasser

Die Vorbehandlung des Industrieabwassers erfolgt z.B. über eine Siebtrommel zur Entfernung bzw. Reduktion von Feststoffen. Über einen Ausgleichsbehälter gelangt das Wasser nun in die Entspannungs-Flotation.

So funktioniert die Aufbereitung und Entsorgung von Industrieabwasser

Mit diesem physikalisch-chemischen Trennverfahren wird das Wasser weiter von Schwebstoffen, Ölen und Fetten getrennt.. Über einen Hochleistungs-Membranbioreaktor (aerobe Biologie mit Ultrafiltration zur Biomasseabtrennung) wird das Abwasser organisch entfrachtet. Das Abwasser kann nun durch den Ablauf in die Kanalisation oder durch zusätzliche Verfahrensschritte weiter aufbereitet und ggf. wiederverwendet werden. Kurz gesagt, lässt sich der Prozess in die Vorbehandlung, biologische Entfrachtung und Nachbehandlung (Polishin) gliedern.

Welche verschiedenen Technologien gibt es zur Behandlung von Industrieabwasser?

Hierzu müssen zunächst die zu behandelten Abwasserströme beachtet werden. Abwasser aus der Lebensmittelindustrie enthält beispielsweise viele organischen Stoffe. Diese sind biologisch gut abbaubar und können zur Energiegewinnung genutzt werden. Hier wird Biogas erzeugt, was wiederum in Elektrizität oder auch in Wärme umgewandelt werden kann. Diese Technologie nennt sich Anaerobe Biologie. Das Gegenstück hierzu heißt Aerobe Biologie. Diese Technologie eignet sich für sehr stark variierende Abwassermengen und -zusammensetzungen. Eine weitere Technologie bzw. System zur Filtration von Wasser und Abtrennung gelöster und ungelöster Stoffe nennt sich Membrantechnologie. Hier finden die Ultrafiltration, Nanofiltration und Umkehrosmose Anwendung.

Die Behandlung von Industrieabwasser durch WEHRLE

Die stabil hohe Ablaufqualität der WEHRLE-Anlagen zur Behandlung von Industrieabwasser erlaubt darüber hinaus einfache, optionale Erweiterungen um das behandelte Wasser für eine Wiederverwendung / Recycling nutzbar zu machen und damit Kosten für Frischwasser, Abwasser, Wärmeenergie und ggf. Enthärtung einzusparen.