Kühlwasseraufbereitung

Der weitaus größte Wasserverbrauch in der Industrie geht in die Kühlung von Anlagen. Wasser wird hierfür unter anderem Flüssen und Grundwasserleitern entnommen. Eine Kreislaufschließung reduziert die erforderlichen Wassermengen und erhöht die Versorgungssicherheit. Allerdings verändert sich die Zusammensetzung des Kühlwassers im Kreislauf stark mit der Zeit:

  • durch die Verdunstung werden alle Salze aufkonzentriert
  • über die Luft und den Prozess kommen Fremdstoffe in den Kühlkreislauf
  • zur Ermöglichung der Kreislaufführung werden Chemikalien zugesetzt:
    - Härtestabilisatoren
    - Korrosionsinhibitoren
    - Biozide

Zur Einhaltung prozesstechnisch tolerierbarer Konzentrationen an Fremstoffen wird ein Teil des Kreislaufwasserstroms kontinuierlich ausgeschleust. Dieser Absalzwasserstrom ist stark mit Salzen und Chemikalien belastet und muss behandelt werden!

Ihre Vorteile:

Eine effiziente Behandlung dieses Absalzstroms

  • vermindert den Energiebedarf
  • reduziert den Chemikalienverbrauch
  • verringert die Menge an Frischwasser, die dem Kühlkreislauf zugeführt werden muss.

Das erhöht Wirtschaftlichkeit und entlastet die Umwelt!

Bei Verfügbarkeit anderer Wasserströme kann Frischwasser auch durch eine geeignete Wasserwiederverwendung eingespart werden - ein weiterer Schritt in Richtung ZLD!