Behandlung von Gülle & Gärresten

Gülle und flüssige Gärreste verschiedenster Herkunft gehören zu den herausforderndsten Abwässern, die zu behandeln sind. Sofern sie nicht wieder als Wirtschaftsdünger ausgebracht werden können, bedürfen sie einer zuverlässigen und effektiven Reinigung, bevor sie in eine kommunale Kläranlage oder wieder in die Natur eingeleitet werden dürfen.

Die für diese Abwässer typischen hohen Frachten an organischen Verbindungen, an Stickstoff, Phosphor und Salzen, sowie an Feststoffen setzen eine durchdachte Verfahrenskombination und –steuerung voraus. Insbesondere zur verlässlichen Elimination der für die Umwelt besonders schädlichen Stickstoffverbindungen Ammonium (NH4) und Nitrat (NO3) bedarf es spezieller Technologien und viel Betriebserfahrung im Zusammenspiel biologischer und physikalisch-chemischer Prozesse.

Neben den Verfahren zur Nährstoffrückgewinnung setzen sich immer häufiger die nährstoffeliminierenden Verfahren durch. Die Gründe hierfür sind im Wesentlichen:

  • Bei regionalem Überangebot an Stickstoff ist eine Nährstoffrückgewinnung als Dünger nicht wirtschaftlich.
  • Die robusten biologischen (nährstoffeliminierenden) Prozesse halten nachweislich über Jahre ihren Betrieb aufrecht.
  • Bei der Erzeugung von Flüssigdünger fallen Betriebskosten u.a. für Lagerung und Transport an, die die Wirtschaftlichkeit gefährden.


Stickstoffeliminierendes Güllebehandlungsverfahren: Hochleistungs-MBR (BIOMEMBRAT®) mit optionaler Strippung im Hybridbetrieb

Ihre Vorteile:

  • Investitionssicherheit:
    WEHRLE verfügt über langjährige Erfahrung im Bau von Anlagen zur Behandlung von Gülle & Gärresten
  • Betriebssicherheit:
    Seit Anfang 2000 betreibt WEHRLE Anlagen zur Aufbereitung von Gülle & Gärresten und unterstützt Kunden beim Betrieb ihrer Anlagen
  • Wirtschaftlichkeit:
    WEHRLE-Anlagen sind auf höchste Betriebsstabilität bei einfachen Anlagenbetrieb und niedrigen Betriebskosten ausgelegt - Sie profitieren auch hier von unserer langjährigen Erfahrung